
Die Tradition des Fischfangs ist eines der touristischen Attraktionen, die in Orihuela Costa am längsten Bestand haben. Seine außergewöhnlichen Strände und Klippen haben seit jeher die Ausübung dieser Tätigkeit – sei es zur Freizeit, im Wettbewerb oder beruflich – ermöglicht.
Diese Aktivität hat in den letzten Jahren einen starken Aufschwung erlebt, und die Tendenz ist weiter steigend. Daher ist es von großer Bedeutung, die Verbreitung, das Wissen und die Information für Interessierte und die allgemeine Öffentlichkeit zu verbessern, um eine angemessene und nachhaltige Entwicklung dieser Tätigkeit zu gewährleisten und gleichzeitig die Fischbestände und die Biodiversität unserer Gewässer zu schützen.
An unseren Stränden oder Wellenbrechern sieht man häufig, wie viele Hobbyangler am späten Nachmittag Freizeitmeeresfischerei betreiben. Diese wird aus Unterhaltungsgründen und ohne Gewinnabsicht ausgeübt und gliedert sich in mehrere Modalitäten:
Die Freizeitmeeresfischerei ist durch eine Reihe von Vorschriften geregelt, die hauptsächlich die Arten, Werkzeuge und Fanggeräte, Schonzeiten und Schongebiete, zugelassene Arten sowie die maximalen Fangmengen festlegen.
Wenn diese Tätigkeit den reinen Freizeitbereich verlässt und in den sportlichen Bereich übergeht, wird sie von den verschiedenen Angelverbänden auf regionaler und nationaler Ebene verwaltet, die Wettbewerbe, Meisterschaften und Aktivitäten auf allen Ebenen organisieren.
Im professionellen Bereich kann man in den Sporthäfen von Orihuela Costa noch einige Boote sehen, die früher den Fischfang betrieben und ihre Produkte in den Auktionshallen der Küstenstädte verkauften, obwohl dort heute immer mehr Freizeit- und Vergnügungsboote zu finden sind.
Unabhängig vom Zweck der Ausübung benötigt man immer eine gültige Angelerlaubnis, die bereits vor der Ausübung dieses Sports vorhanden sein muss, da sie sowohl von der Küstenwache als auch vom SEPRONA in allen Modalitäten angefordert werden kann.